Franz Benda: Sechs Violinensonaten

Frantisek Benda (1709-1786)

Violinsonaten in C,a,F,E,C,Es

Künstler: Anton Steck (Barockvioline),Christian Rieger (Cembalo)

DiapasonAnton Steck und Christian Rieger bekamen für diese Aufnahme den Schallplattenpreis Diapason d‘or.


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„Where many baroque fiddlers may fear to tread, ... Steck goes with effortless ease“

- Early Music Review -

Böhmisch-Galante Violinsonaten

Franz Benda zählte zu seinen Lebzeiten als der am meisten geschätzte Violinist. Soweit bekannt ist, hatte er keinen eigentlichen Lehrer – was seine Fähigkeiten um so erstaunlicher erscheinen läßt – aber dafür um so mehr Schüler. Und Bendas Einfluß äußerte sich in einer typischen Spielweise seiner Schüler, die als die deutsche Schule des Violinspiels in die Musikgeschichtsschreibung einging. Bei Prag in eine "Musikerfamilie" hineingeboren, wurde für seine spätere Karriere die Stellung als Hofkapellmeister des Grafen Suchaczewski in Warschau entscheidend. Ab 1733 gehörte er der Kapelle des Kronprinzen (später König Friedrich II.) von Preußen an, deren Konzertmeister er 1771-86 war. Benda legt in seinen fast ausschließlich auf Violinmusik beschränkten Werken einen wesentlichen Wert auf Kantabilität, was nicht verwundert, hatte er doch auch eine sängerische Ausbildung genossen. Die Sonaten zeichnen sich vor allem durch die Vielfalt der Satzanlagen - und -strukturen aus. Die wundervollen Stücke mit galanten Passagen, rokokohaften Verzierungen und expressiv-empfindsamen Abschnitten werden von Anton Steck, ebenfalls hervorragender Solist auf der Barockvioline, zusammen mit Christian Rieger am Cembalo interpretiert.

 

 

 

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