Gaetano Brunetti: Streichquartette

Gaetano Brunetti (1744-1798)

4 Streichquartette

Künstler: Schuppanzigh-Quartett


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„Außerordentlich schöne, inspirierte und hingebungsvolle Musik. Brilliant und atembearubend das Schuppanzigh-Quartett.“

- Fanfare -

Die Entdeckung eines Quartettmeisters

Trotz zunehmender Erkenntnisse stellt die Musik am spanischen Königshof des 18. Jahrhunderts für uns heute noch immer eine große Unbekannte dar. Getragen wurde sie jedenfalls hauptsächlich von italienischen Musikern, die sich in ihrem elitären Verständnis einig waren und kaum einen Spanier in führende Positionen aufrücken ließen. Die heute bekanntesten Vertreter dieser italienischen »Kolonie« waren Domenico Scarlatti und Boccherini, der wichtigste und damals auch mächtigste war jedoch Gaetano Brunetti (1744–98). Zeitlebens war Brunetti im Dienste König Carlos’ IV. Er wurde sein persönlicher Komponist, dessen Werke keinem anderen zugänglich gemacht wurden und über die Carlos eifersüchtig wachte. Der König war ein begeisterter Quartettgeiger, und so verwundert es nicht, dass in Brunettis Schaffen die Kammermusik mit 60 Streichquintetten und über 50 Streichquartetten eine überragende Rolle spielt. Aber nicht nur quantitativ, auch qualitativ wird hier ein bisher übersehenes Œuvre sichtbar, das sich wohl als einziges zeitgenössisches ebenbürtig neben das Haydnsche stellen kann. Das Schuppanzigh-Quartett mit seinem Primarius Anton Steck hat sich nun (natürlich auf historischen Instrumenten) mit vier ausgewählten Streichquartetten diesem Kosmos gewidmet, und wer das Ergebnis gehört hat, wird unserem Booklet-Autor und Brunetti-Forscher Olaf Krone beipflichten: »Wer sich einmal auf das seelisch-emotionale Abenteuer von Brunettis finessenreicher Musik eingelassen hat, wird so schnell nicht wieder von ihr loskommen.«

 

 

 

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